Was verbirgt sich hinter § 34a GewO?

Erstellt am 04.05.2020
Was verbirgt sich hinter § 34a GewO?
 
Der § 34a Gewerbeordnung (§34a GewO) und die Bewachungsverordnung sind die gesetzlichen Grundlagen für das gewerbliche Bewachen fremden Lebens und Eigentums. Jede Tätigkeit im Bewachungs- und Sicherheitsgewerbe unterliegt den Regelungen dieses Paragraphen und denen der Bewachungsverordnung.
Der Gesetzgeber will mit dieser Regelung sicherstellen, dass Personen, die Verantwortung für die Sicherheit fremden Lebens und Eigentums tragen, im behördlichen Sinn zuverlässig sind und sich für diese Tätigkeiten eignen.
 
Für angestellte Tätigkeiten in den Bereichen Objekt- und Werkschutz, Geld- und Werttransport, Revier- und Streifenwachdienst, Empfangsdienst im Objektschutz, Veranstaltungs-Security oder Personenschutz ist eine Unterrichtung für Bewachungspersonal nach § 34a GewO vorgeschrieben. Für eine selbständige Tätigkeit oder leitende Funktionen mit Personalverantwortung benötigt man nicht nur eine Unterrichtung, sondern die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO.
In Abhängigkeit des Umfangs und der Art der ausgeübten Tätigkeit ist also entweder
• die Unterrichtung (U40) nach § 34a GewO, oder 
• die Sachkundeprüfung nach §34a GewO
notwendig.
 
Zuständig hierfür sind jeweils die örtlichen Industrie- und Handelskammern (IHK).